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Auf den Spuren der Etrusker in Terricciola

Archäologischer Rundgang durch Terricciola | Auf den Spuren der Etrusker

Der archäologische Rundgang durch Terricciola bietet einen weitgefächerten Blick über die lange Geschichte des Ortes, von der historischen Hauptstadt in etruskisch-hellenistischer Zeit bis hin ins späte Mittelalter.

Kern des Rundganges ist das historische Zentrum von Terricciola mit seinen Hypogäen (unterirdischen Räumen bzw. ehemaligen etruskischen Gräbern). Das bedeutendsten Hypogäum befindet sich in Via della Fonte. Hier lassen sich die verschiedenen architektonischen Stile am deutlichsten ablesen, so dass man klar die einzelnen Zeitabschnitte erkennen kann.

Zur Zeit ist die Besichtigung des "Ipogeo del Belvedere" nicht möglich, einem Hypogäum, das auf das 4. Jh. v. Christus zurückgeht. In späterer Zeit sind diese unterirdische Räumen bzw. ehemalige Gräber häufig als Weinkeller genutzt worden.

Heute beherbergen sie an dieser Stelle eine Sammlung etruskischer Grabsäulen (Cippi Funerari Etruschi), die bei verschiedenen Ausgrabungen in der Gemeinde Terricciola gefunden wurden. Eine dieser Grabsäulen (Cippo dei Poggiarelli) zählt zu den bedeutendsten in der Provinz Pisa.

Während der Dorffeste haben beeindruckende Musikshows (Live-Musik und Ballett) direkt in den Hypogäen stattgefunden. Inzwischen sind Hypogäen den Besuchern leider nicht zugänglich, sie können nur von Außen beobachtet werden.

Ein Besichtigungspunkt des Rundgangs ist die Urne des Heiligen Donato, einem Märtyrer aus dem 2. Jh. v. Christus. Die Überreste wurden 1752 bei den Bauarbeiten des Chorschiffes der "Santissimo Rosario" Kapelle entdeckt, die heute als Herz-Jesu-Pfarrkirche bekannt ist. Die Urne ist jederzeit zu besichtigen und ist mit einem Hochrelief des griechischen Mythus von Atteone verziehrt. Die Darstellung zeigt einen Menschen, der von Hunden zerfleischt wird. Später wurde die Urne auf Veranlassung des Orazio Giovannelli über dem Tor der Hautkirche zugemauert.

Ein weiteres "Highlight" ist das einzigartige Bild der Madonna von Monterosso aus dem gleichnamigen Heiligtum antiken Ursprungs. Das Werk geht zurück auf das Jahr 1409 und wurde vom Meister Masolino da Panicale gemalt.

Stilvoller Abschluss eines jeden Rundgangs kann eine Weinverkostung in einem der 25 professionelle Weingüter in Terricciola sein

Preise und Konditionen

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Elisa Santoni und Davide Azzaroni - Toskana-Experten

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